Nahrungsumstellung und Gewöhnungsphasen

Es gibt so viele Anlässe im Leben, zu welchen man die Ernährung umstellen muss: in der Schwangerschaft muss man eine Menge Regeln beachten um nicht nur sich, sondern das Kind gesund zu ernähren. Sportler benötigen eine besondere Ernährung um für einen ausgeglichenen Mineralstoffhaushalt zu sorgen. Stillende Mütter müssen auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten, damit das Baby keine Blähungen bekommt oder wund wird. Nach Krankheiten oder während Krankheiten muss man darauf achten, was man isst.

Diese Ernährungsumstellungen und alles, was man dadurch bedingt überhaupt kochen kann, gehen mit der Zeit in Fleisch und Blut über. Und sobald eine solche Phase abgeschlossen ist und man sich eigentlich wieder “normal” ernähren könnte, steht man da und stellt fest, dass man nun nicht weiß, was man mal kochen könnte. Besonders die Ernährung nach der Stillzeit fällt hier ins Gewicht, denn dadurch dass auf viele Nahrungsmittel verzichtet werden musste, kann es durchaus sein, dass der Körper auch wieder eine gewisse Zeit benötigt, um sich an diese Nahrungsmittel wieder zu gewöhnen.

Stellen Sie von daher immer langsam um, wenn Sie eine gewisse Diät halten mussten und nehmen Sie die bislang tabuisierten Nahrungsmittel nicht sofort in großen Mengen zu sich, sondern gönnen Sie sich und Ihrem Körper eine langsame Gewöhnungsphase.